Natürliche Potenzmittel – Potenz auf natürliche Weise steigern

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Das Alter, Stress und hormonelle Störungen können zu Problemen mit der Erektion führen, die Männern immer unangenehm sind. In Deutschland haben etwa drei bis fünf Millionen Männer mit erektilen Problemen zu kämpfen. Die Potenz gilt aber auch als Synonym für Männlichkeit und Kraft. Diese gilt es für viele Männer zu erhalten und zu pflegen. Seit langer Zeit gibt es natürliche Potenzmittel, die die Potenz und Erektionsfähigkeit steigern oder erhalten sollen. Welche natürlichen Mittel zur Potenzsteigerung es gibt, ob und wie diese wirken und was Potenzprobleme noch minimieren kann, erklärt der folgende Artikel.

Welche natürlichen Potenzmittel gibt es?

Natürliche Potenzmittel sind all die Mittel, die auch ohne Chemie oder Schulmedizin die Erektionsfähigkeit verbessern sollen. In der Regel sind dies pflanzliche Präparate, die nicht direkt luststeigernd wirken, sondern vielmehr die körperlichen Funktionen unterstützen sollen. Allem voran sind hierbei Wirkstoffe beliebt, die die Durchblung fördern, stimmungsaufhellend wirken und den Vitaminhaushalt aufwerten. Die folgenden natürlichen Potenzmittel werden nun etwas genauer betrachtet:

L-Arginin

L-Arginin ist eine natürliche Aminosäure, die im Körper die Produktion von Stickstoffmonoxid übernimmt. Stickstoffmonoxid ist für eine Erektion wichtig, da es die Gefässe erweitert und den Blutfluss damit fördert. Viagra beispielsweise hemmt den Abbau dieses Stoffs und so ist die Wirkungsweise von L-Arginin ähnlich der von Viagra. L-Argining verursacht allerdings keine Nebenwirkungen und ist auch nicht verschreibungspflichtig.

L-Arginin gilt als einziges natürliches Potenzmittel, dessen Wirkung auch nachweisbar ist. Einige Universitäten stellten bereits die erektionssteigende Wirkung der Aminosäure fest. Entscheidend dafür ist jedoch eine langfristige, regelmässige, sowie hochdosierte Einnahme. Nur dann lässt sich ein erektionsfördernder Effekt erzielen. Um eine Wirkung zu erzielen, sollten Produkte mit L-Argining zudem eine sehr gute Qualität aufweisen.

Citrullin

Citrullin ist eine nicht-essentielle Aminosäure, die als Produkt des Harnstoffzyklus anfällt. Vom Körper kann Citrullin selbst hergestellt werden. In natürlicher Form kommt die Aminosäure in Lebensmitteln wie Melone vor.

Citrullin wird als natürliches Potenzmittel eingestuft und auch in zahlreichen Studien zu seiner Wirksamkeit untersucht. Wie bereits erwähnt, wird für eine Erektion Stickstoffmonoxid benötigt, welches die Blutgefässe im Körper erweitert und einen besseren Blutfluss ermöglicht, der dann auch eine Erektion unterstützt. Citrullin, welches eine natürliche Vorstufe von Arginin ist, startet diesen Prozess. So entsteht aus Citrullin zunächst Arginin. Ein Enzym sorgt dann dafür, dass Argining verstoffwechselt wird und Stickstoffmonoxid entsteht.

Eine direkte Wirkung auf die Potenz hat Citrullin eigentlich nicht, spielt aber in der Reaktionskette für die Entstehung einer Erektion eine wichtige Rolle. Als Potenzmittel ist die Aminosäure deshalb noch wenig bekannt und es gibt noch keine ausreichenden Hinweise über die Dosis und Dauer der Anwendung sowie möglichen Nebenwirkungen.

Ginseng

In der Werbung wird immer wieder von Ginseng als natürlichem Heilmittel gesprochen. So wird der Wurzel auch eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt. Primär ist Ginseng zur Stärkung und Aufbau bei Müdigkeit und Schwäche, sowie bei nachlassender Konzentration und Leistung zugelassen. Damit macht sich ein natürliches Potenzmittel mit Ginseng die anregende Wirkung der Pflanze zu nutze. Potenz benötigt Wachheit, Leistung und Stärke. Somit wird mit Ginseng eine gute Voraussetzung für eine Erektion geschaffen. Die Erektion selber kann Ginseng jedoch nicht herbeiführen.

Auch in Studien konnte eine potenzsteigernde Wirkung von Ginseng bislang noch nicht eindeutig belegt werden, denn auf diese hat die Qualität der Wurzeln und damit die Wirkstoffkonzentration einen entscheidenden Einfluss.

Die Einnahme von Ginseng kann unter Umständen zu erhöhtem Blutdruck, Durchfall und Schlaflosigkeit führen. Verschreibungspflichtig sind Ginseng-Präparate jedoch nicht, da sie in der Regel unbedenklich und gut verträglich sind.

Maca

Die aus den südamerikanischen Anden stammende Maca-Pflanze wurde schon von den Inkas als Aphrodisiakum eingesetzt. In der heutigen Zeit wird Maca auch als “natürliches Viagra” angesehen. Allerdings soll Maca nicht die Erektion selbst fördern, sondern vielmehr den Sexualtrieb. Aus diesem Grund eignet sich die Anwendung auch bei Frauen, die unter einer verminderten Libido leiden.

Eine libidosteigernde Wirkung wurden einigen Wirkstoffen in der Macawurzel bereits nachgesagt. Jedoch konnten Studien bislang nicht nachweisen, ob sich auch Erektionsstörungen damit verringern lassen. Maca gilt als gut verträglich, nur bei sehr hohen Dosierungen über die Empfehlungen der Hersteller hinaus kann es zu Nebenwirkungen wie Magenschmerzen, Durchfall und Übelkeit kommen. Maca eignet sich hervorragend als Ergänzungsmittel.

Spanische Fliege

Die Spanische Fliege stellt ein Aphrodisiakum dar, welches aus einem Käfer gewonnen wird und eigentlich ein Giftstoff ist. Die inneren Organe und auch die Geschlechtsorgane werden durch die Spanische Fliege gereizt. Aus diesem Grund werden Präparate nur in homöopathischen Dosierungen verabreicht, in Deutschland sind höhere Dosierungen nicht erlaubt.

Da bislang auch in wissenschaftlichen Untersuchungen keinerlei potenzsteigernde Wirkung nachgewiesen werden konnte, lässt sich über Dosierungen, Einnahmedauer und Nebenwirkungen nur wenig sagen.

Natürlichen Potenzmittel für ältere Männer

Da erektile Probleme häufiger bei Männern mit zunehmendem Alter auftreten, stellt sich natürlich automatisch die Frage, ob auch Männer im fortgeschrittenen Alter von natürlichen Potenzmitteln profitieren können. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Erektionsstörungen im Alter auf den natürlichen Alterungsprozess zurückzuführen sind. Die Durchblutung wird mitunter schlechter, die Beckenbodenmuskulatur erschlafft und so werden möglicherweise die Sexualorgane nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt.

Gerade für Männer ab 50 sind natürliche Potenzmittel deshalb durchaus sinnvoll, da sie als Nahrungsergänzung fungieren und den Körper mit Vitaminen und vitalisierenden Stoffen versorgen, die eine körperliche Fitness unterstützen können. Für den Körper sind sie deutlich verträglicher, denn häufig treten auch erste gesundheitliche Probleme auf und so wird der Körper nicht zusätzlich belastet. In Kombination mit einem gesunden Lebensstil, der eine ausgewogene Ernährung und sportliche Aktivitäten beinhalten, können natürliche Potenzmittel wunderbar unterstützend eingesetzt werden.

Bei erektiler Dysfunktion zuerst den Arzt aufsuchen

Liegt allerdings eine erektile Dysfunktion vor, sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden. Die Gefahr, die Gesundheit zu beeinträchtigen, ist zwar bei natürlichen Präparaten recht gering, jedoch kann ein Arzt auch noch andere gesundheitliche Probleme aufdecken. Die Anwendung natürlicher Potenzmittel ersetzt keinesfalls den Arztbesuch, sondern dient nur der Unterstützung einer gesunden Lebensweise!

Da sich hinter einer erektilen Dysfunktion oft auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, Diabetes mellitus oder neurologische Erkrankungen verbergen können, ist ein möglichst frühzeitiger Arztbesuch ratsam. So kann auch eine schnelle Therapie eingeleitet werden.

Wenn der Arzt jedoch keine körperlichen Ursachen aufdecken kann und der normale Alterungsprozess für die abnehmende Potenz verantwortlich ist, können natürliche Potenzmittel ein wunderbarer Frischekick für den Organismus sein.

Nachlassender Potenz vorbeugen

Bestimmte Faktoren wie Übergewicht, Rauchen und übermässiger Alkoholkonsum können das Risiko für Krankheiten und damit Erektionsstörungen erhöhen. Männer, die Potenzproblemen vorbeugen oder sie verringern wollen, sollten deshalb auf eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung achten. Da auch Stress zu erektiler Dysfunktion führen kann, sollten sich Männer nicht unter sexuellen Leistungsdruck setzen.

Sind psychische Gründe für die Erektionsstörung verantwortlich, dann zeigen sich die Probleme häufig nur vorübergehend und verschwinden mit der Bewältigung möglicher Konflikte sowie Stressabbau wieder. Es ist also wichtig, möglichst auch entspannende Zeiten in den Alltag einzubauen. Bei körperlichen Ursachen sollten zunächst diese behandelt werden. Ist die erektile Dysfunktion die Folge einer Erkrankung, dann geht sie meist durch die Behandlung der Grunderkrankung vorüber.